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Konzert zum 30-jährigen Jubiläum des Kirchenweckers - November 2012

Zu seinem 30-jährigen Jubiläum veranstaltete der "Kirchenwecker" am 18.11.2012 ein Benefizkonzert für Straßenkinder in Nicaragua. Der Erlös diente dem sozialen Projekt  "Las Chavaladas" in Léon, Nicaragua. David Hutzler berichtete darüber im <media 56926 - - "APPLIKATION, Pfarrbrief_Nr_63_Oktober_2012, 63_0kt_12-online.pdf, 729 KB">Pfarrbrief vom Oktober 2012</media>.


30 Jahre Kirchenwecker

Wir schreiben den 15. August 1982. Pünktlich um 9:30 Uhr beginnt der sonntägliche Pfarrgottesdienst, zelebriert von Pfarrer Johann Bußinger, musikalisch gestaltet vom neu gegründeten "Kirchenwecker", dessen zunächst nur fünfköpfiges Ensemble aus der ehemaligen Schulspielgruppe der hiesigen Volksschule hervorgeht. Unter der Leitung von Albert Maier verschreiben sich Gudrun Deinhard, Christiane Haubenschild, Sigrid Rehberger und Kathi Schnellhammer dem neuen geistlichen Lied und setzen dabei auf schlagzeug-, keyboard- und gitarreunterstützten Rhythmus. Rasch steigt die Zahl der Mitwirkenden und pendelt sich aktuell auf 24 Aktive ein, die bei Bedarf durch Musiker der "Dixie-Jazz-Company" ergänzt werden.

Vielfältig ist das weit über die Pfarreigrenzen hinausreichende, konfessionsübergreifende Wirken, wobei die Gestaltung von (Themen-)Gottesdiensten aller Art (Eucharistiefeiern, Wortgottesdienste, Taufen, Trauungen, Requiems) im Vordergrund steht. Daneben gibt es unbestrittene Höhepunkte: 1984 musiziert der "Kirchenwecker" auf dem Katholikentag in München, zudem immer wieder auch auf Diözesan-, Dekanats- und Verbändetagen. Anlässlich des Bistumsjubiläums "1200 Jahre Willibald – Aufbruch im Glauben" beauftragt das Missionsreferat des Bischöflichen Ordinariats Eichstätt den "Kirchenwecker", eine Aktionsmeditation "Die Sache Jesu braucht Begeisterte" zu erarbeiten und unter aktiver Beteiligung von Schülerinnen und Schülern der Postbauer-Henger Schule in allen Dekanaten des Bistums aufzuführen. Mittels gemeinsamen Singens und Betens, Momenten der Stille und Besinnung, aber auch durch interagierende Aktionen, szenische Darstellungen, pantomimische Impulse und Großbildprojektionen sucht die zweistündige Sakralcollage nach Möglichkeiten, wie der Sendungsauftrag Christi verwirklicht werden kann. Zuden vielen weiteren mitgestaltenden Highlights zählen die Festgottesdienste der Augsburger Landvolk-Diözesanversammlung 1984 in der Wieskirche sowie der "Europe Conference of Mayors for Peace" 1986 in St.Ulrich/Österreich.

Fast schon Kultstatus erreichen die alljährlich am 2. Advent stattfindenden Jazzmessen mit authentischer Bläserbesetzung sowie die ökumenischen Taizé-Lichternächte. Seit Jahren wiederkehrend gestaltet der "Kirchenwecker" auch die Firmungs-, Weltmissions- und Misereorgottesdienste, darüber hinaus auch Christmetten und Dreikönigsmessen. Eine Besonderheit der "Kirchenwecker"-Aktivitäten stellen die mittlerweile 24 Benefizkonzerte zugunsten verschiedener Hilfsorganisationen dar – allein zehn davon für die "Kinderhilfe Afghanistan".

Reichhaltig und breit gefächert gibt sich das Repertoire. Es weist neben deutschsprachigem, an der Liturgie orientiertem Sacropop (darunter viele Eigenkompositionen) auch Spirituals und Gospels sowie überwiegend bei Trauungen gewünschte Musical- und Filmmelodien auf. Was allenthalben auffällt: Ein spezielles Faible hegt der "Kirchenwecker" für ethnisches Liedgut außereuropäischer Kulturen. Immer wieder erklingen Lieder aus Afrika, Nord- und Südamerika, Asien, Ozeanien und aus der Karibik.

Bei allem Singen und Musizieren: "Kirchenwecker"-Sein heißt erfüllt sein von gemeinsamen Aufgaben. Vorrangig ist es das musikalische Lob Gottes, aber auch die Verkündigung in Form von Musik, weil Musik schon per se frohe Botschaft ist, zudem Kraft verleiht, die zur Freude hilft, manchmal sogar dann, wenn vieles andere nicht mehr geht. Gustav Mahler sagte einmal: "Das Wichtigste in der Musik steht nicht in den Noten." So lautet eine 30-jährige "Kirchenwecker"-Erfahrung eben auch: Es geht nicht alleine um Musik. Es geht auch um Freundschaft, Gemeinschaft, Zusammenhalt, Begeisterung und Spaß. Und nebenbei lernt man viele Dinge, die im Leben wichtig sind: Das Hören aufeinander und die Bedeutung von Gemeinschaft.

Albert Maier

Gottesdienstzeiten

Heilige Messen in der Pfarrei Postbauer-Heng

Sonntag 8.30 Uhr, 10.00 Uhr
Ezelsdorf: Samstag 19.00 Uhr (Sommerzeit), 18.00 Uhr (Winterzeit)

Öffnungszeiten Pfarrbüro

Montag geschlossen
Dienstag: 8.30 - 11.30 Uhr
Mittwoch: 8.30 - 11.30 Uhr
Donnerstag: 14.30 - 17.00 Uhr
Freitag: 8.30 - 11.30 Uhr